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Einzelaktie oder Fondsanlage?

Einzelaktie oder Fondsanlage? 

Eins vorweg, wie Du sicher weißt, gebe ich im Rahmen dieses Blogs keine Anlageberatung geschweige denn eine Kaufempfehlung für irgendeine Anlage. Ziel ist es dir die Thematik der Geldanlage näher zu bringen.

Die Frage stellt sich ab einem bestimmten Punkt jeder, der sich mit der Geldanlage in Wertpapieren auseinander setzt: Soll ich über Fonds bzw. ETF´s anlegen? Oder soll ich Einzelaktien kaufen?

Diese berechtigte und nachvollziehbare Frage lässt sich nicht einfach so beantworten. Lass mich versuchen einige Vorteile und drei Nachteile der jeweiligen Anlageform zu erörtern. Anschließend will ich mich in einem Fazit versuchen.

Fonds und ETF´s

Vorteile

Die breite Streuung: Über Fonds und ETF´s kannst Du recht effektiv eine breite Streuung deiner Geldanlage erreichen. Dies liegt daran, dass diese in eine Vielzahl von Wertpapieren anlegen. Durch die Anlage in verschiede Fonds bzw. ETF´s kannst Du diese Streuung noch weiter steigern.

Passivität: Zudem musst Du dir über die genaue Anlagestrategie keine tiefergehende Gedanken machen. Da entweder der Fondsmanager bzw. bei ETF´s in den Index anleget wird musst du dich um nichts mehr kümmern.

Kleine Anlagen möglich: Du kannst bereits mit kleinen Beträgen dein Geld anlegen. So ist es möglich, schon ab 25€ Sparrate einen Sparplan zu besparen. (Es gibt auch Broker die Sparpläne in Einzelaktien ermöglichen, aber noch nicht wirklich viele.

Nachteile

Du hast nicht die komplette Kontrolle: Auch wenn du bei Fonds & ETF´s schon ziemlich gut eingrenzen kannst, was drin sein soll und was nicht musst Du dich damit abfinden, dass auch Anlagen darin enthalten sein können die Du selbst so nicht tätigen würdest.

Laufende Kosten: Sowohl klassische Fonds als auch ETF´s haben laufende Kosten, die Du bezahlen musst. Auch wenn diese bei ETF´s geringer sind, sind sie doch vorhanden.

Aktien Direktanlage

Vorteile

Direkte Entscheidung: Du entscheidest was Du im Depot haben willst. DU bist der Herr über das Depot & die darin enthaltenen Werte

Keine laufenden Kosten: Wenn wir von Depotgebühren einmal absehen, die Du auch bezahlen musst wenn du Fondsanteile in deinem Depot hast (Falls deine Bank überhaupt welche erhebt) zahlst Du bei der Aktienanlage keine laufenden Kosten.

Nachteile

Selbstverantwortlich: Du musst dich aktiv informieren, was du kaufen willst. Wenn du dein Geld nicht per Zufall in verschiedene Aktien Anlegen willst musst du dich aktiv um Informationen bemühen.

Breite Streuung wird teuer: Da Du für den Kauf und Verkauf jeweils Gebühren bezahlen musst, die oft zwischen 5-10€ oder mehr liegen macht es keinen Sinn Kleinstbeträge anzulegen, weil die Gebühren in Prozent zu hoch wären. Zudem brauchst Du (Meiner Meinung nach) mindestens 20 Einzelwerte um tendenziell gut Diversifiziert zu sein. Wird also bei kleinen Anlagebetrögen recht teuer.

Steuer: Die Besteuerung unterscheidet sich nicht grundlegend von der bei Fonds, aber einen Aspekt gibt es schon: Sogenannte ausländische Quellensteuern. Diese fallen bei Dividenden von ausländischen Papieren wie z.B. Frankreich, Italien oder den Niederlanden an. Während bei Fondslösungen die Fondsgesellschaften die rückförderbaren Zahlungen beantragt musst Du als Direktanleger dies selber über deine Steuererklärung machen. Ob sich das lohnt ist bei kleinen Beträgen mehr als fraglich.

Soviel zu diesem Thema. Vielen Dank für lesen und gutes Gelingen bei der Geldanlage.

 

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Tags: Finanzen

Harald Yamlicha

info@betheeagle.de

Mobil 0171 6945939

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