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Mache Andere glücklich und du wirst selbst glücklich!

Ja ich weiß, dieser Satz klingt irgendwie nach Klischee und „alle sollen sich liebhaben“. Aber warum bringe ich diesen Satz trotzdem? Wir Menschen kommunizieren immer! Man kann nicht nicht kommunizieren! Diese einfache Weisheit besagt also, dass wir ständig mit unserer Umwelt kommunizieren und deshalb ihr ständig etwas mitteilen.

Viele Klienten, die ich kennengelernt habe, berichteten mir, dass sie mit ihrer Arbeit, ihren Lebensverhältnissen oder ihrem Privatleben unzufrieden war. Und was soll ich sage? Man hat es ihnen leider auch angemerkt. Ein Mensch, der mit sich selbst im Reinen ist, hat eine besondere Ausstrahlung und auch diese gehört zur Kommunikation! Kommunikation kommt nicht nur davon was wir sagen. Sie kommt auch davon wie wir etwas sagen, was unsere Gestik, Mimik und unsere Stimme sagen. Ein unzufriedener Mensch kann nur einen Teil der Kommunikation verbergen, aber man merkt ihm an, dass etwas nicht stimmt! Er strahlt es aus!

Was hat das jetzt damit zu tun, andere glücklich zu machen? Hast du schon einmal einen anderen Menschen selbstlos etwas Gutes getan? Das muss kein Wunder gewesen sein! Einer alten Dame die Tür aufgehalten? Einem anderen ein Kompliment über sein / ihr Äußeres gemacht? Oder über die Besitztümer eines Anderen? Hast du jemanden für das was er getan hat gelobt? Oder einfach wirklich interessiert zugehört?

Wie hast du dich dabei gefühlt? War es ein positives Gefühl, dass ein anderer Mensch sich über deine Worte, Gesten oder Taten gefreut hat? Auch wenn es vielleicht nur für eine kurze Zeit war? Hast du zumindest innerlich gelächelt und dich auch ein kleines Bisschen gefreut? Einige meiner Klienten sagten mir, dass sie ihren Job hassen, weil sie nichts sinnvollen tun würden. Sie würden viel lieber etwas tun, dass die Welt verändert. Ja warum eigentlich nicht? Aber heißt das, dass Du raus gehen sollst und den Hunger in der Welt oder den Klimawandel stoppen sollst? Gerne! Aber man muss sich nicht gleich die höchsten Ziele setzen. Du kannst jeden Tag die Welt ein kleines Bisschen besser und fröhlicher machen.

Ich bin einmal an einem Morgen auf dem Weg zur Uni gewesen. Viel zu müde, Kopfhörer mit Musik drauf an und mit viel zu wenig Lust war ich unterwegs. Ich ging durch eine Unterführung, es war November und schon ein wenig kalt da sahen meine Augen, dass sich etwas bewegte. Ich erschrak und spannte meine Muskeln an. Ein Obdachloser, der in der Unterführung schlief, wachte gerade auf. Das war die Bewegung, die ich wahrgenommen habe! Er schrak durch meinen Schock auch etwas zusammen. Früher hätte ich vielleicht mit einem bösen Blick meinen Weg fortgesetzt, sauer darauf das ich mich erschrocken habe. Sauer, ohne zu wissen warum eigentlich. Aber ich tat es nicht! Der arme Mann hatte ja nichts Falsches gemacht und ich erschrak aus einem Reflex, also hab ich ja auch nichts falsch gemacht.

Ich entschied mich spontan meine Kopfhörer aus zu machen, dem Mann freundlich anzulächeln und sagte: Guten Morgen! Sorry da haben wir uns beide wohl erschreckt! Naja, jetzt bin ich wenigstens wach, einen schönen Tag wünsche ich! Der Mann schaute kurz, lächelte und erwiderte: Danke! Auch guten Morgen! Und lächelte mich an. Man konnte dem Mann ansehen, dass es wohl eher selten vorkommt, dass ihm jemand mit einem freundlichen Gesicht etwas Nettes sagte. Ich freute mich das er sich sichtbar freute!

Wie glaubst Du ging es mir an diesem Tag? An die Vorlesung dieses Tages kann ich mich nicht mehr erinnern! Und was sonst an diesem Tag geschah will mir auch nicht einfallen! Aber an diese kleine Geschichte kann ich mich heute noch erinnern. Und wenn ich darüber erzähle bin ich immer gut gelaunt.

Wenn ich vor Publikum reden muss, oder eine wichtige Besprechung habe, denke ich an Augenblicke, in denen ich mit mir selbst im reinen war. Dadurch lockert sich meine Körperspannung und Mimik auf und ich wirke weniger verkrampft.

Aber Erinnerungen können verblassen! Wenn du aber regelmäßig für positive Emotionen sorgst, fällt es dir mit der Zeit immer leichter diese wieder abzurufen. Und mit der Zeit sind diese dann auch ohne große Mühe da! Es geht dir besser! Du kommunizierst besser und Du bist besser drauf.

Ganz nebenbei hast du einem anderen Menschen auch eine positive Emotion gegeben und wer weiß? Wenn das genug von uns tun, vielleicht werden die Menschen allesamt netter und die Welt ein kleines bisschen besser?

Es gibt viele solcher kleinen Tricks, die eigenen Emotionen zum positiven zu verändern. Alle in einen Artikel zu packen wäre zu viel des Guten. Aber eine kleine „Hausaufgabe“ möchte ich Dir mitgeben: Tue jeden Tag einem Menschen etwas Gutes! Versuche es bewusst zu tun und tue es mindestens eine Woche lang! Schreibe am Ende des Tages auf, was Du getan hast und wem Du etwas Gutes getan hast. Schreibe auch auf wie Du dich dabei gefühlt hast. Schreibe Deine eigene Stimmung auf! Schreibe Deine eigene Stimmung auch am Abend bevor du anfängst auf! Wenn du es richtig und bewusst machst wird deine eigene Stimmung am Ende der Woche besser Zeit als an ihrem Anfang. Und selbst wenn nicht, was hast Du zu verlieren? Im schlimmsten Fall warst Du ein guter Mensch! Im besten Fall ist deine Stimmung besser und Deine Ausstrahlung auch! Und eine bessere Ausstrahlung wirkt auch auf andere. Probiere es ruhig aus!

Vielen Dank für deine Zeit 😊

Tags: Mindset

Harald Yamlicha

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