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Mache dir keine Sorgen!

Dieser Artikel wird einer aus einer Reihe werden. Ich will das Thema Sorgen mit dir immer mal wieder behandeln, weil ich erlebt habe, dass sich Menschen vollkommen sinnlose Sorgen machen und sich so immer wieder selbst im Weg stehen.

Sorgen machen wir uns alle immer mal wieder. Doch bei manchem wirken diese Sorgen lähmend und behindern die eigene Entfaltung. Wir machen uns Sorgen über Dinge die bereits passiert sind ( was keinen Sinn macht, da es ja schon passiert ist) und um die Zukunft. Meistens beruhen unsere Zukunftssorgen auf reine Annahmen. Des weiteren neigen wir auch gerne dazu, diese Annahmen künstlich zu steigern und reden uns geradezu in Rage was die Auswirkungen von X oder Y betrifft.

Doch wie kann ich verhindern, dass ich mich aufgrund von Zukunftsängsten selber um meine Gesundheit, meinen Schlaf und mein Glück bringe?


Folgende kleinen Tipps sollen dir helfen:

  1. Male dir das Worst Case Szenario aus. Hierbei ist es wichtig, dir einfach vor Augen zu führen was das Schlimmste wäre was passieren kann. Hast Du angst gekündigt zu werden, wäre der Gedanke folgender: Wenn ich gekündigt werde kann es sein das ich keinen Job finde. Ich müsste mich Arbeitslos melden. Dann müsste ich schauen auf was ich verzichten kann, da ich weniger Geld habe. Ich könnte keinen Urlaub mehr machen, müsste beim Fortgehen sparen, ich müsste Freunden und Familie vielleicht erklären warum ich gekündigt habe, …
  2. Wenn du dich mit diesem Szenario auseinander gesetzt hast ist die nächste Übung sich damit abzufinden. Ja genau! Finde dich damit ab, dass genau dieses Szenario eintreffen wird! Für diesen Schritt kannst du dir Zeit nehmen, um dich emotional auf diesen Worst Case einzustellen. Du wirst merken, dass eine gewisse innere Ruhe sich breit machen wird. Die Panik, die dich vielleicht überfallen hätte, flacht ab.
  3. Überlege nun systematisch, wie du den Worst Case abwenden kannst. Nachdem du den schlimmsten denkbaren Fall durchgespielt hast und dich mit diesem abgefunden hast kannst du systematisch daran herangehen dessen Folgen abzumildern. In unserem Beispiel kannst Du nun deine Familie und Freunde darauf vorbereiten, dass du eventuell deinen Job verlieren bzw., kündigen wirst. Du kannst deine Ausgaben überprüfen und schauen, wo du schnell Geld sparen kannst, falls du deinen Job verliest. Anschließend kannst du schon einmal nach Jobs suchen. Denke dabei auch an Jobs, die du nicht als Traumjob nehmen würdest. Diese können zumindest für eine Übergangszeit Arbeitslosigkeit verhindern und dir finanziell Zeit verschaffen.

Diese Herangehensweise verhindert zum einen, dass Du dich in eine unnötige Panik versetzt. Zum anderen sorgt sie für mehr innere Ruhe, da du jetzt das berechtigte Gefühl dafür bekommst, dass du die Dinge kontrollieren kannst. Du bist nicht hilflos. Du weißt was auf dich zukommen kann! Du weißt, wie sich das anfühlen wird und hast dich mit den Emotionen und der Situation abgefunden! Und du hast dir einen Plan gemacht, diese Folgen möglichst abzumildern! Das heißt, dass der schlimmste denkbare Fall, auf den du dich bereits eingestellt hast nie eintreten wird!

Diese Herangehensweise kannst du bei jeder Sache anwenden, bei der es um Zukunftssorgen geht. Sei es für Prüfungen, Präsentationen, Bewerbungsgespräche, Investitionen und vieles mehr.

Diese Technik kann dir helfen mit ungewissen Ausgängen besser klar zu kommen und nimmt dir deine Unsicherheit und eventuell die Panik. Das wird sich automatisch in deiner Kommunikation und deinem Handeln wiederspiegeln. Du bist etwas freier sein. Man könnte sagen: ein bisschen mehr frei wie ein Adler sein. 😉

Literaturtipp: Auch wenn das Buch schon älter ist, fand ich es sehr lesenswert von Dale Carnegie: 

Sorge dich nicht-lebe

 

Tags: Mindset

Harald Yamlicha

info@betheeagle.de

Mobil 0171 6945939

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